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Kocherlebnis mit Freunden an der Food Zürich

25. September 2017

Meine Lieben

In diesem Beitrag möchte ich euch von einem tollen Kocherlebnis mit Freunden erzählen. Manuel gewann Ende August einen Wettbewerb von Fooby und durfte drei Personen zu einem veganen Kochkurs mit Lauren Wildbolz in Zürich mitnehmen. Ich hatte das Glück zusammen mit Flavia und Fäbu dabei sein zu dürfen 🙂 Der Abend war so spannend und unterhaltsam und es sind schöne Bilder entstanden. Das Erlebnis möchte ich gerne mit euch teilen!

Gewinner-Manu ausgestattet mit Kochschürze.

Unsere Ankunft an der Food Zürich

Anlässlich der Food Zürich führte Fooby diesen Kochkurs mit drei Teams durch und ich war schon beeindruckt als wir das Zelt betraten. Zwei Kochzeilen standen dort bereit, ein wunderbar gedeckter Tisch und oooh – die schönste Dekoration die ich mir für einen Foodevent in einem Zelt vorstellen kann. Ich liebe ja wirklich alles, was mit Essen, Kochen und Design zu tun hat (und vielleicht bin ich deshalb auch ziemlich schnell zu begeistern?). Es hatte Lampen-Girlanden aus Raffeln, schönste Foodbilder an den Wänden und sogar einen Zelt-Vorhang aus Kochlöffeln… Hach.

Wir warten schon ganz gespannt.

 

Wir waren also endlich in Zürich angekommen und hatten uns alle gefunden. Schon mit einem leichten Knurren im Magen wurde uns der Ablauf des Abends und das Menü präsentiert. Wir waren ganz schön gespannt! Das Ziel war es, alles nach Rezepten in der Fooby-App zu kochen.

Lauren Wildbolz erklärt.

Es gab folgendes:

Jede Gruppe bekam einen bis zwei Gänge zugeteilt, wir waren für die Pastinaken-Chips mit dem Hummus sowie die Ramensuppe zuständig. Und insgesamt gab es eine Kochinsel für 12 Personen (plus Lauren, Kochassistenten und ein Fotografen- und Kamerateam). Es wurde genauso kuschlig, wie man sich das jetzt vorstellen kann.

Wir dürfen endlich Kochen 🙂

Unser Kocherlebnis mit Fooby

Die Zutaten waren bereitgestellt worden – aber noch nicht wirklich die Kochutensilien. So wuselten alle etwas durcheinander und suchten hie und da etwas zusammen. Zum Schneiden und Vorbereiten der einzelnen Gänge stapelten wir die Bestandteile förmlich aufeinander. Jeder Gang musste für dreizehn Personen zubereitet werden und so rüsteten wir Pastinaken und würfelten Pilze was das Zeug hielt. Es war umso lustiger gemeinsam Gas zu geben!

So viele und unterschiedliche Pilze habe ich sicher noch nie auf einmal gesehen.

Hummus!

Die Pilze wollen mariniert werden.

Zu unserer Gruppe stiess eine junge Frau aus Sargans und das fügte unserer Gruppe neuen Spirit hinzu. Ich fand es mega schön, mich für einmal nicht um die Rezepte, Kosten und Zutaten kümmern zu müssen und einfach kochen zu dürfen. Wir schauten ab und zu den anderen über die Schulter und uns lief das Wasser im Mund zusammen. Das mag auch daran gelegen haben, dass wir im Verlauf des späteren Abends richtig hungrig wurden.

Hast du schon einmal Zwiebeln für 13 Personen geschnitten?

Wer das wohl war?

Weil ein Küchengerät nicht so tat, wie es sollte, kam ich dazu die Pastinaken-Chips zu frittieren. Ich hatte bislang einen Heidenrespekt vor heissem Öl! Nachdem ich aber an diesem Abend gefühlt kiloweise Chips frittiert habe ist die Angst weg und ich dankbar, dass ich wirklich was Nützliches gelernt habe. (Nicht, dass ich jetzt Zuhause als erstes meine Frittierkunst perfektionieren werde – dazu hing mir der Duft noch zu lange in den Haaren…)

Frittierendes ich.

Wer ist eigentlich Lauren Wildbolz?

Lauren leitete den Kochabend und sie ist kurz gesagt, die „Mutter des veganen Essens in Zürich“, Köchin, Kochbuch-Autorin und Aktivistin für Veganismus und gegen Lebensmittelverschwendung. Sie eröffnete das erste vegane Restaurant in Zürich und führt heute ein veganes Catering. Neben all dem – einfach super-sympathisch, nahbar und hilfsbereit. Sie schaute beim Kochen über die Schulter, gab Tipps und beantwortete mir auch ein-zwei Fragen zum Rezepte entwickeln. Das fand ich richtig, richtig cool 🙂

Das Essen ist fertig, judihui!

Irgendwann kam dann der Punkt, wo der Tisch gedeckt war und die Speisen aufgetragen wurden. Ui hatten wir Hunger! Wir schauten uns alle schon ganz erwartungsvoll an. Den Kumquat-Champagner gab es bereits vorab und war sehr fein (vor allem auf nüchteren Magen). Den wirklichen Start machten die Pastinakenchips und die drei Hummus-Variationen mit einem kleinen Feuerwerk in meinem Mund (zum Glück nicht mit wirklichen Explosionen, Feuer und Hitze). Ich liebe Hummus sowieso – und dann gleich so viel auf einmal vor der Nase stehen zu haben war der Himmel!

Der Randensalat und die Randenpralines waren auch ganz fein, wenn auch der Randen im Salat etwas Garzeit vertragen hätte. Unsere Kokos-Curry-Ramensuppe hat mich dann so richtig überrascht. Sie war absolut passend, weil wir alle kühl hatten und so wahnsinnig intensiv geschmeckt hat– hach! Die koche ich Zuhause nach.

Das Finale machte der „Dekonstruierte Raw-Cake“. Süss und wunderschön anzuschauen – und richtig mastig! Wer diesen Cake selbst zubereitet isst entweder ein paar Tage nichts anderes mehr oder lädt eine Grossfamilie zu sich ein.

Wunderschöner, dekonstruierter Rawcake

Begleitet wurde das Essen von veganem Wein, was ich als sehr aufmerksames Detail empfand.

Jetzt aber fertig mit dem langen Text!

Was für ein toller Abend! Wir wurden zwar etwas belagert vom Film- und Fototeam (no pressure to look good..) und hatten nicht wirklich Platz in der Küche. Wir fanden es amüsant, diese Hürden zu nehmen und eine Herausforderung für so viele Menschen zu kochen. Ausserdem hat es mich erstaunt, dass wir die einzigen Veganer waren.

Das Schönste war für mich, dabei sein zu dürfen und dieses Erlebnis mit Freunden zu teilen. So viel gelacht und so gut gegessen haben wir an diesem Abend – und das war das Beste am Anlass!

Danke Fooby, dass wir alle Teil sein durften 🙂

<3

Adiö, merci. Schön wars!

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