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Highlights vom Slow Food Market in Bern 2017

13. März 2017

Dieses Wochenende fand zum zweiten Mal in der Bern Expo Halle der Slow Food Market statt. Slow Food steht für den Genuss von nachhaltigen, fairen und sauber produzierten Lebensmittel. Während den drei Tagen drehte sich folglich alles ums bewusste Kochen, Essen und Konsumieren. Logisch, dass ich dorthin musste – nicht?


Der Slow Food Market ist keine vegane Messe. Es gibt aber für jeden Gaumen etwas zu entdecken: Vom traditionellen Alpkäse bis hin zu fremden Superfoods findet sich alles auf relativ kleinem Raum.

Ich möchte euch mit diesem Beitrag zeigen, was mir besonders aufgefallen ist. Ein Danke an Jenny für die tolle Begleitung <3

Ein grosses veganes Angebot

Am Slow Food Market wird wie bereits erwähnt ein breites Spektrum an Kulinarischem gezeigt. Wein, Fleisch, Fisch aus der Region, Käse aller Art – natürlich, denn diese Nahrungsmittel sind in der Schweiz ein fester Bestandteil des Speiseplans.
Doch ich habe nicht damit gerechnet, daneben so viele vegane Lebensmittel zu entdecken. Es gab nahezu an jedem zweiten Stand etwas! Ich finde das sehr erfreulich, denn es zeigt, dass das Bewusstsein für nachhaltige Ernährung steigt. Durch Veranstaltungen wie den Slow Food Market kommen die Besucher damit in Berührung, können probieren und ihren Horizont erweitern. Wahnsinnig gut.

Dinkelmehl

Vegane Biberli aus Dinkelmehl – WOW!

Überall wo das Auge hinblickt: Die meisten Angebote sind aus Dinkel- statt Weizenmehl hergestellt. Was für eine Freude für weizenintolerante oder weizensensitive Personen wie mich!

Schönes Produktdesign ist angesagt

Ich habe eine Schwäche für ästhetisch verpackte Produkte. Am Slow Food Market konnte ich mich kaum sattsehen. Die Hersteller scheinen erkennt zu haben, dass sich ein schönes Produkt besser verkaufen und vermarkten lässt. Viel Liebe meinerseits für dieses Bewusstsein!

Wunderschön verpackte Schokolade von Naturkostbar.

Rohkostprodukte aus Bern.

Kein Mangel an erfrischenden Ideen

Wahrscheinlich denkt jeder einmal, dass sich ja das Rad auch nicht mehr neu erfinden lässt. Doch genau das hat der Erfinder von «Gemüseesel» gemacht. Auf Fitnessgeräten strampeln und dabei Öl produzieren? Das gibt es nun in Bern und ein Viertel des erstrampelten Produkts darf man mit nach Hause nehmen. Der «Gemüsesel» ist dabei eine von vielen innovativen Ideen die präsentiert wurden. Gefallen hat mir auch die App «bionär» wo man sich ein oder mehrere Quadratmeter Gemüse anpflanzen lassen kann und nach Hause geliefert bekommt.

Wie funktioniert der Gemüseesel? Die Demonstration.

Spannende Produkte

Kürbisschorle? Ja das geht und schmeckt! Superfoods, die noch nicht in aller Munde sind? Auch das gab es zu entdecken. So lernte ich ein paar neue Dinge mit exotischen Namen wie «Yacon», «Camu Camu» oder «Cat’s Claw» kennen. Wahrscheinlich weiss ich jetzt schon wieder nicht mehr genau, was diese genau sind. Aber spannend wars allemal.

Herkunft matters!

So viel Transparenz wie am Slow Food Market gezeigt wird ist richtig erfrischend. Die Hersteller erklären stolz die Herkunft und Herstellung ihrer Produkte und können durch die kurzen Produktionskette fundiert Auskunft geben. So ergaben sich viele Gespräche etwa über Biohöfe in der Umgebung von Bern, die Herstellung von Chaitee, Rohkostprodukte und die Urwaldsflora. Lehrreich!

Meine essbaren Highlights

  • Die veganen Biberli von «Leibacher»
  • Chaisirup von «Premsoul».
  • Die veganen Spitzbuben von «Vookies». Wie aus der Bäckerei!
  • Schokolade von Naturkostbar (natürlich <3)
  • Kürbisschorle von «Georg»

 

Das waren meine Eindrücke vom diesjährigen Slow Food Market. Ich hoffe, dass er nächstes Jahr wieder stattfinden wird!
Warst du auch dort? Wenn ja, was hat dir besonders gut gefallen?

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2 Comments

  • Reply Sarah 16. März 2017 at 9:26

    Klingt toll. Hat sicher auch dann alles so seinen Preis? Oder war es noch so verhältnismässig?

    • Reply Pascale 16. März 2017 at 15:36

      Liebe Sarah
      Also den Eintrittspreis fand ich mit 15.– schon ziemlich hoch. Die Produkte sind dann von unterschiedlicher Preisklasse, jedoch oft auch etwas teurer als ein vergleichbares Produkt aus normaler, also nicht nachhaltiger Produktion.
      Alles Liebe,
      Pascale

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