Gedanken

Gedanken zur Angst

25. September 2016

Gedanken zur AngstDieser Beitrag ist aus Sorge entstanden. Ich bin ein ängstlicher Mensch, aber ich habe während dem Schreiben realisiert, wie wenig Positives und wie viel Destruktives uns die Angst bringt. Einige Gedanken zum Thema. 

Die Angst ist einnehmend, sie zieht und zerrt. Verbraucht. Ist Beweis, einer ausgeprägten Vorstellungskraft.

Das Gefühl ist stark. Das Gefühl intensiviert alles. Meine Empfindungen. Zeigt mir, wie kostbar wir sind. Lässt mich Bedeutungen weitreichender erfassen. 

Die Angst ist menschlich und demnach völlig normal. Aber die Erkenntnis, dass sie auch irrational ist, ist wichtig. Gäben wir ihr den Platz, denn sie versucht einzunehmen, nähme sie immer mehr in Anspruch. Weitet sich aus. Tiefer und höher. Plötzlich, die Angst im Alltag.

Die Angst gehört zum Menschsein dazu. Wir alle haben vor vielem Angst. Aber ist eine liberale Gesellschaft damit möglich?

Ich glaube, dass es den Punkt gibt, wo Angst und Furcht nicht mehr weggehen. Wo sie so präsent werden und stark das eigene Denken beeinflussen, das alles böse und schlimm wird. Das lässt uns  immer irrationaler denken und handeln. Dort liegt auch die eigentliche Gefahr der Angst: Sie lässt sich aufschaukeln und wird destruktiv. Wie sehen unsere Entscheidungen, getroffen vom Emotionalen und Unberechenbaren, aus?

Unser Einsehen der eigentlichen Gefahr ist der erste wichtige Schritt um sie positiv nutzen zu können. Dann wird vieles möglich.

Lasst uns versuchen, der Angst nicht den Platz einzuräumen, welchen sie beansprucht. Lasst uns versuchen, keine Angst zu haben. Nicht vor Gefahren für die eigenen Liebsten, nicht vor falschen Entscheidungen, nicht vor fremden Menschen und Kulturen, nicht vor dem Unbekannten.

Lasst es uns bitte versuchen. Wir werden daraus Positives gewinnen.

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