Gedanken Unterwegs

Keine Ferien in der Ferne

7. August 2016

Die letzten zwei Wochen waren wunderschön. Ich verbrachte zwei Mal einen Kurzurlaub in der Schweiz und konnte davon so viel mitnehmen für Kopf und Herz. Es ist unglaublich, verblüffend. Ich war mir nicht mehr bewusst, dass so nahe von Zuhause so viel möglich ist.

Die ersten Tage verbrachte ich im Tessin (Beitrag 1 / Beitrag 2). Als Kind fuhren wir oft in die Region um unsere Sommerferien zu verbringen und ich hatte tolle Erinnerungen daran. Manuel und ich wollten unsere vier Tage vor allem geniessen und deshalb war dieses Reiseziel perfekt. Warm, wunderschön. Ein Hauch Südflair an der Maggia und in Locarno, aber noch schweizerisch.

schönes Kochen am See

Nach einigen Tagen arbeiten und einem entspannten Wochenende Zuhause fuhr ich mit Jennifer an den Klöntalersee. Mittels schönen Instagram Posts wählten wir das Reiseziel aus um dem Nationalfeiertag zu entfliehen. Daraus wurde nicht viel, Feuerwerk und Patriotismus gab es auch dort zur Genüge. Aber die Tage waren perfekt! Umgeben von der schönen Bergwelt lasen wir viel, kochten feines Essen und entdeckten das Glarnerland. Urschweizerisch und echt traumhaft präsentiert sich diese Region.

Die perfekte Kanufahrt auf dem Klöntalersee!

Nach zwei Tagen arbeiten stand bereits wieder das Wochenende an. Am Samstag fuhren Manuel und ich auf das Jungfraujoch. So nahe von daheim aber trotzdem war ich noch nie oben. Und gestern war ich mit meinen Eltern wandern: Wir machten eine wunderschöne Rundtour, liessen die Gedanken baumeln und setzten einen Fuss vor den anderen.

Die schöne Aussicht vom Jungfraujoch.

Manchmal liegt das Gute so nahe. Ich lernte, dass Ferien nicht bedeuten müssen weit wegzufahren. Freie Tage im eigenen Land zu verbringen und dieses mit den liebsten Menschen besser kennenzulernen ist genauso schön. Ich fühle mich entspannter, mein Kopf entrümpelt.  Die zwei Wochen waren gefühlt so lang, gefüllt mit Marmeladenglasmomenten. So muss sich Glück anfühlen.

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