Slow Living Yoga und Sport

Bewegung für mich

29. April 2016

Seit zwei Wochen versuche ich aktiv, Sport in meinen Alltag zu integrieren. Ich mag grundsätzlich keine Kurse mit Verpflichtungen, deshalb probiere ich es mit Yoga (Youtube) und Joggen.

Heute schien die Sonne goldig und ich hatte nach dem Heimkommen etwas Zeit. Da ich sowieso geplant hatte mich zu bewegen und ich morgens nicht aus dem Bett kam, bot sich die perfekte Gelegenheit. Ich schnürte die Schuhe, setzte meine Kopfhörer auf und startete eine Running-App. Spotify’s Jogging-Playlist begleitete mich auf dem Weg.

Normalerweise laufe ich nicht weit, einfach weil mir die Zeit, Lust und Kondition fehlt. Heute aber hatte ich einfach Spass! Dieses Gefühl möchte ich versuchen, auf meine nächsten Joggingrunden mitzunehmen.
Nach 4,4 Kilometer stürzte mein Handy ab und ich hatte weder Musik noch Tracking. Meine erste Reaktion war genervt! Aber dann wurde mir die Chance bewusst: ich hörte die Vögel zwitschern, achtete mich mehr auf meinen Atem und das Knirschen von Kieselsteinen unter meinen Schuhen. Die letzten Laufrunden machte ich auch so: Kein Handy, kein Kilometermessen und schon gar nicht Musik hören. Aber heute, so ungeplant, war das einfach besonders schön. Es war fast schon magisch, das Spiel des Lichts in der Umgebung zu beobachten und frische Luft zu atmen. Ich war mir gar nicht bewusst, wie gross mein Bewegungsdrang war.

Dieser Moment führte mir vor Augen: Ich laufe für mich: Meine Gesundheit, um den Kopf freizukriegen und um Spass zu haben.

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