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Apricots & Lemons & Juhuu!

18. Mai 2016

Meine Lieben,

Hier befinden sich keine Leser und trotzdem wähle ich die Anrede so. Denn jeder Besucher dieser Seite ist herzlich von mir willkommen. Wird eingeladen, sich mit meinen niedergeschriebenen Gedanken auseinanderzusetzen.
Heute habe ich einen Schritt gemacht und diese Texte öffentlich gemacht. Mit einer Domain, die nicht mehr kryptisch anmutet und leicht einzutippen ist.

Ich habe mich doch einige Zeit vor diesem Schritt gedrückt. Einerseits wollte ich keine leere Seite, wenn jemand hierhin gelangen sollte. Sonst ist er bestimmt weg und kommt nicht mehr wieder. Aber noch ein viel grösserer Teil von mir hatte Angst. Vor der Reaktion anderer. Schliesslich ist das jetzt noch so ein weiterer Blog im doch schon so grossen Internet. Aber hey – wer’s dumm findet, kein Interesse hat oder was weiss ich – der muss es sich nicht ansehen.

Deshalb, hier, jetzt: 18. Mai 2016: öffentlich 🙂

Ein entscheidendes Detail vor der Veröffentlichung war die Wahl des Namens. Ich probierte unzählige Kombinationen aus, lass diverse Blogbeiträge anderer zum Thema und hatte am Ende keinen Plan mehr was ich wollte.
Gestern sass ich dann auf meinem Fahrrad, fuhr vom entspannenden Joggen nach Hause und machte mir erneut Gedanken. Dieses Mal jedoch nicht verkrampft, nicht zu fokussiert auf die Aufgabe. Ich fragte mich selbst: Was mag ich? Was will ich?

Der erste Anhaltspunkt war sehr schnell gefunden: Ich mag Essen! Dann überlegte ich mir, auf welche Frucht ich mich im Jahr immer besonders freue wenn sie Saison hat und die Antwort war naheliegend: Aprikosen. So süss, klein, eine glücklich machende Farbe… Während ich an einer Kreuzung aufs Weiterfahren wartete schweiften meine Gedanken weiter zum Backen. Für dieses Hobby nehme ich mir selten genug Zeit. Aber wenn ich backe ist mein allerliebster Duft derjenige geraffelter Zitronenschale. Das riecht einfach himmlisch.

Für mich war klar, mein Blogname muss für mich persönlich etwas aussagen. Mit mir auf ein Gewisses verbunden sein. Ich hing den verschiedenen Kombinationen von Wörtern und ihren Verbindungen nach und plötzlich war mir klar: Aprikosen und Zitronen passen perfekt. Einerseits liebe ich die beiden zum Essen. Aber sie stehen für mich auf für das Leben: Es ist manchmal süss, schön, saftig. Und manchmal, da gibt es auch Tiefen. Da ist es eben bitter und kernig. Wie eine Zitrone es auch sein kann.
Der Entscheid, den Namen Englisch zu wählen war schnell gefällt. Bauchgefühl. Es klingt auch einfach harmonischer wie „Aprikosen und Zitronen“. Und wer weiss, vielleicht verschlägt es mich ja auch einmal an andere Orte auf dieser Welt? 🙂

Und so ging das dann. Nach einigen Klicks war der Blog online. In mir: ein nervöses Magenkitzeln. Auf der Seite? Die sah natürlich immer noch aus wie vorher 🙂

Willkommen!

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