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5 Fakten zum Besuch des Empire State Buildings

9. Mai 2016

Da ich aktuell nicht wirklich dazu komme, die Bilder aus den Ferien in New York aufzuarbeiten, möchte ich doch ein bisschen was dazu erzählen. Sonst vergesse ich alles und das wäre doch schade!
Heute gibt es fünf Gedanken zu unserem Besuch beim Empire State Building.

“Whether you’re in town for a week or a day, no visit to NYC is complete without experiencing the top of the Empire State Building.”

— esbnyc.com

Das Empire State Building wurde von 1930 bis 1931 erbaut und war lange mit 443 Meter der höchste Wolkenkratzer der Welt. Es hat 102 Etagen und davon kann die 86. und die 102. Etage besucht werden. Die 86. Etage ist nicht verglast und eignet sich dadurch gut zum Fotografieren.
Der grösste Teil des Gebäudes ist mit Büros von Versicherungen und ähnlichen Firmen besetzt. Heute ist das Empire noch das 5. grösste Gebäude in der USA und das 24. höchste Gebäude der Welt.

Der Baustil des Gebäudes ist Art Déco. Das sieht man meiner Ansicht nach vor allem an der tollen, mit Marmor ausgearbeiteten Lobby. Die Gestaltung wird als besonders gelungen bezeichnet und die technische Leistung, welche zum Bau geleistet werden musste, ist herausragend.

Am spannendsten fand ich, dass der Mast auf dem Empire State Building theoretisch gebaut wurde, damit ein Luftschiff andocken kann. Ich meine, wie toll ist der Gedanke bitte? Allerdings scheint das nicht ganz geklappt zu halten, da die Winde zu stark sind in der Höhe.
Der Mast wird jeden Abend weiss beleuchtet. Wenn ein spezielles Ereignis stattfindet werden die Farben gewechselt. So kann der Mast beispielsweise auch in den Farben einer Landesflagge oder am Valentinstag rot erstrahlen.

Das Empire State Building scheint für die Möglichkeiten des Amerikanischen Traumes zu stehen und das finde ich richtig faszinierend. Deshalb erzähle ich euch nun von fünf Eindrücken unseres Besuches.

Das Empire State Building vom Top of the Rock aus gesehen.

1. Vor der Öffnung dort sein

Wir waren 20 Minuten vor den Öffnungszeiten in der Lobby. Vor uns war nur eine kleine, private Reisegruppe. Der Leiter erzählte spannende Geschichten und Details, welche uns den Aufenthalt verkürzten und den Besuch spannender machten. Dafür verzichteten wir aufs Frühstück. Aber wann kann man schonmal in einer solchen Eingangshalle genüsslich einen Cliff Bar verspeisen? Eben.

2. Es lohnt sich doppelt, die ersten zu sein!

Als wir hochkamen, war das Observatory Deck tatsächlich noch komplett leer. Wir waren die ersten Besucher! Die Mitarbeitenden begrüssten uns freundlich und witzelten, wir sollen die Ruhe bloss geniessen. Kurz darauf wurde es dann richtig voll! So viele Menschen auf so wenig Raum! Es war kaum mehr ein Durchkommen um Bilder zu machen.

 

3. Ausblick

Im Gegensatz zum Top of the Rock sieht man den ganzen südlichen Teil von Manhattan. Die Sicht ist an einem schönen Tag wirklich atemberaubend und hat mich mehr überzeugt. Deshalb lohnt es sich meiner Meinung nach, als erstes auf diese Seite der Aussichtsplattform zu gehen. Dann kann man das noch ein bisschen mehr für sich selbst geniessen!

4. Im Frühling: Es ist kalt

Zieht euch auch im Frühling unbedingt etwas Warmes, Winddichtes an. Das Wetter kann nämlich richtig fies sein und sich anfühlen als würde es nächstens schneien – obwohl es strahlend blauer Himmel ist! Die Aussichtsplattform ist nicht geschlossen, sondern nur durch Draht und Eisenstangen gesichert. Im April waren die Temperaturen wirklich grenzwertig und die Mitarbeitenden stellten sogar einen Heizstrahler auf dem Deck auf! Das war einerseits ziemlich absurd, denn man kann jederzeit hineingehen und sich aufwärmen. Andererseits auch ganz nett, einen so warmen Rücken hatte ich die ganzen Ferien lang nicht. Ich war auf alle Fälle froh um meine Handschuhe, Daunenjacke und Faserpelz.

5. Der Fahrstuhl ist beeindruckend

Wirklich ein Erlebnis wert, wie schnell man ganz nach oben befördert wird. Das leicht mulmige Gefühl in der Magengegend verschwand bei mir zwar nicht, aber ich bin ja wieder heil nach unten gekommen! Im 80. Stockwerk muss kurz umgestiegen werden um die letzten Meter zu überwinden. Wer mag, kann sich auch noch ein paar Etagen höher transportieren lassen. Dort ist dann aber alles verglast und laut diversen Berichten, sollen es die 20 Dollar nicht wert sein. Weit oben ist man ja auch bereits vorher!

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