Erlebnisse slow travel Travel Diaries

16 Stunden auf Island – meine ersten Eindrücke

18. Oktober 2017

Nach 16 Stunden auf Island habe ich ein paar meiner ersten Eindrücke und Gedanken zu der schönen Insel aufgeschrieben. Jetzt sind die Ferien zwar vorbei, doch ich habe die Notizen aufbewahrt. Diese möchte ich nun mit euch teilen!

Diese Landschaft…

Island ist wild. Es sieht ein bisschen aus wie der Mond. Hinter jeder Ecke sieht es anders aus. Vulkane, Gletscher, das Meer, vulkanische Ablagerungen… Ich habe noch nie so unbenutzte Fläche gesehen. Soweit das Auge reicht. Mega schön!

Erste Eindrücke von Island

Hui, die Gemüsepreise

Das Gemüse in Island ist richtig, richtig teuer. Und auch weiteres Essen (Supermarkt) kostet tendenziell mehr als in der Schweiz. Hier wirst du zum Toast- und Erdnussbutter Veganer! Man gewöhnt sich aber erstaunlicherweise schnell daran. Ich mag mir nur bloss nicht ausmalen, wie es sein muss wenn man aus einem EU-Land kommt und mit diesen Preisen konfrontiert wird…

Grüner als grüne Bananen

Isländer haben die grünsten Bananen, die ich je gesehen habe. Wie ich dann im Laufe der Woche gelernt habe, ist Island der nördlichste Bananenproduzent. Aufgrund der vielen Erdwärme kostet das Beheizen von Gewächshäusern wenig und der Anbau lohnt sich. Faszinierend!

Benzin kostet hier so viel, das es wehtut!

Easy ein Roadtrip mit ein paar tausend Kilometer? Das kommt auf dieser Insel teuer. Der Benzinpreis liegt bei etwa 2000 Kronen pro Liter – was umgerechnet etwa zwei Schweizerfranken entspricht. Da erscheint Sprit bei uns gleich viel zu billig.

Eine Strasse ist erst richtig toll wenn sie ein paar Schlaglöcher hat

Ich gebe zu, ich hatte etwas Angst vor unbefestigten Strassen. Island hat eine grosse, befestigte Strasse die um die Insel führt. Die meisten abzweigenden Strassen sind ungeteert. Aber wie viel Spass machen den Schlaglöcher und Pfützen? Ich freue mich auf jede weitere Strasse! Zum Glück haben wir ein 4×4 Auto.

Erste Eindrücke von Island

Diese Strasse war noch richtig gut parat!

Keine Pipi-Ecken – aber wenn dann hui!

Der Klassiker: Jeder muss mal. Auf einem Roadtrip ist das eigentlich nie ein Problem, ein Baum findet sich immer. Nun in Island gibt es höchstens einen kleinen Hügel wenn man Glück hat. Da haben dann auch bestimmt schon viele andere hingepinselt…

Der Wind, der Wind…

Es windet, und zwar so richtig. Das ist auf Dauer nicht nur ermüdend sondern gestaltet die Pipi-Mission noch einmal extra kompliziert. Schliesslich kannst du nie genau wissen, ob der Wind gleich umschwenkt.

Das Wetter in Schottland ist beständig gegenüber dem in Island

Alle fünf Minuten eine andere Wettersituation – das kriegst du in Island gratis mit auf die Reise. Unsere unzähligen warmen Schichten, die Regenjacke und -Hose sowie die Wanderschuhe machen sich schon einmal bezahlt!

Erste Eindrücke von Island

Gross angepriesen – das Hahnenwasser

Das ‚beste Wasser der Welt ausm Hahn‘ schmeckt nach Schwefel. Bäh!
(Zum Glück war das aber nicht an allen Aufenthaltsorten der Fall :))

Dafür gibt es…

Sprudelndes Mineralwasser aus dem Boden! Ich konnte es auch kaum glauben. Das Wasser ist so mineralhaltig, dass der Boden nebst dem Quellenhahn rot verfärbt ist. Ein tolles Erlebnis, Wasser so abfüllen zu dürfen.

Erste Eindrücke von Island

Robben!!!

Keine weitere Worte nötig. Robben sind die herzigsten Tiere und ich habe endlich welche in echt gesehen.

Sind sie nicht ultraherzig?

Es hat wirklich viele Touristen.

Gefühlt haben wir noch kaum einheimische Isländer getroffen, sondern vor allem andere Touristen. Auch jetzt in der Nebensaison hat es viele Menschen welche die Insel besuchen.

Alle sprechen Englisch.

Sehr praktisch, da die isländische Sprache aussieht, als hätte jemand Buchstaben wahllos aneinandergereiht…


Das sind alle Eindrücke, welche ich in 24 Stunden auf Island gesammelt habe. Es ist immer wieder spannend neue Länder und Kulturen kennenzulernen. Da mir so viel aufgefallen ist, dachte ich, dass ich diese Eindrücke mit euch teile.

Warst du auch schon auf Island?

 

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